Escritos de un salvaje Escritos de un salvaje

Escritos de un salvaje

  • Author: Gauguin, Paul
  • Publisher: Akal
  • Serie: Básica de Bolsillo
  • ISBN: 9788446046707
  • eISBN Epub: 9788446046707
  • Place of publication:  Madrid , Spain
  • Year of publication: 2005
  • Pages: 443

Konversationsanalytisch und ethnographisch angelegte Untersuchung, die sich mit den kommunikativen Folgen der internen binnensprachlichen Migration sowie mit dem Erwerb kommunikativer Flexibilität auseinandersetzt. 

  • Inhaltsverzeichnis
  • 0 Einleitung
  • 0.1 Fragestellung
  • 0.2 Ziele der Arbeit
  • 0.3 Die Feldforschungen in Santiago de Chile und Paillaco
  • 0.4 Methodik
  • 0.5 Aufbau der Arbeit
  • I. Theorie
    • 1 Sprachwissenschaftliche Untersuchungen der internen Migration: ein Forschungsüberblick
      • 1.1 Methodische Probleme der sprachwissenschaftlichen Migrationsforschung
        • 1.1.1 Wer wird untersucht?
        • 1.1.2 Wo wird untersucht?
        • 1.1.3 Welche Erhebungsmethode wird gewählt?
        • 1.1.4 Welche Varietäten werden untersucht?
      • 1.2 Interne Migration und sprachliche Variation
        • 1.2.1 Bortoni-Ricardo (1985)
        • 1.2.2 Kerswill (1994)
        • 1.2.3 Barden/Großkopf (1998)
        • 1.2.4 Diskussion
      • 1.3 Interne Migration und Kommunikationskultur
        • 1.3.1 Werlen (1998)
        • 1.3.2 Diskussion
      • 1.4 Stadtsprache – Landsprache
      • 1.5 Moderne Stadt versus traditionelles Land?
    • 2 Land-Stadt-Migration und die Arbeit als Hausangestellte
      • 2.1 Der 'Sonderfall' der weiblichen Migration
        • 2.1.1 Sozialpsychologische Ansätze
        • 2.1.2 Haushaltstheoretische Ansätze
      • 2.2 Die Lebenswelt der Hausangestellten
        • 2.2.1 Hausangestellte – gestern und heute
        • 2.2.2 Empleada: ein Arbeitsmodus für Migrantinnen
    • 3 Identitätskonstitution und Individualisierung in der Migration
      • 3.1 Individualisierungsprozesse als Ausgestaltung der Moderne
        • 3.1.1 Ulrich Beck: Das 'eigene leben'
        • 3.1.2 Individualisierungstendenzen in Chile
          • 3.1.2.1 Armutsindividualisierung und symbolische Teilhabe
          • 3.1.2.2 Valdés/Araujo (1999): vida privada
      • 3.2 Identität in der Zweiten Moderne: Das 'eigene reden'
        • 3.2.1 Kohärenzzumutungen der Zweiten Moderne: Kraus (1996, 2000)
        • 3.2.3 Identititätskonstitution im Sprechen, Zimmermann (1992)
          • 3.2.2.1 Identitätsbeschädigung als negative Identitätskonstitution
          • 3.2.2.2 Strukturell bedingte Identitätsbeschädigung
        • 3.2.3 Zusammenfassung: Identität und Kohärenz
      • 3.3 Identität und Identitätskonstitution im Gespräch
        • 3.3.1 Identitätskonstitution auf der phonetischen und morpholexikalischen Ebene
        • 3.3.2 Identitätskonstitution mittels Kategorisierungsverfahren
        • 3.3.3 Identitätskonstitution mittels Narration
        • 3.3.4 Identitätskonstitution mittels Stilisierung
      • 3.4 Individualisierung und Identitätswandel in der Migration der Hausangestellten
      • 3.5. Ich-Identität und die soziale Identität als Hausangestellte
  • II. Die Feldstudien von 1995 und 1998
    • 4 Ethnographische Darstellung von Paillaco
      • 4.1 Allgemeine Darstellung
        • 4.1.1 Historische Entwicklung der comuna Paillaco
        • 4.1.2 Wirtschaftliche Entwicklung Paillacos
      • 4.2 Einbezug in das nationale Modernisierungsprojekt
        • 4.2.1 Urbanisierung und Infrastruktur
        • 4.2.2 Bildungssystem
        • 4.2.3 Gesundheit
        • 4.2.4 Medien
      • 4.3 Der kommunikative Alltag in der comuna Paillaco
        • 4.3.1 Innerfamiliäre Kommunikation
        • 4.3.2 Kommunikation zwischen Frauen und Männern
        • 4.3.3 Fehlende Streitkultur in den Institutionen
        • 4.3.4 Kommunikative Unterschiede zwischen Paillaco und den ländlichen Sektoren
        • 4.3.5 Zusammenfassung und Bewertung
      • 4.4 Einstellungen zu Paillaco vor der Migration
    • 5 Ethnographische Darstellung von Santiago de Chile
      • 5.1 Allgemeine Darstellung
        • 5.1.1 Historische Entwicklung Santiagos
        • 5.1.2 Santiago de Chile heute
      • 5.2 Die Sicht der Migrantinnen auf Santiago
        • 5.2.1 Die ersten Tage nach der Migration
          • 5.2.1.1 Unkenntnis Santiagos bei der Ankunft
          • 5.2.1.2 Einsamkeit am Arbeitsplatz
          • 5.2.1.3 Eingewöhnung in den Arbeitsalltag
        • 5.2.2 Suche nach dem buen trato
        • 5.2.3 Mittel- und langfristige Adaption an urbane Normen
          • 5.2.3.1 Aufbau eines eigenen sozialen Netzwerks
          • 5.2.3.2 Erleben der Bewohner von Santiago
          • 5.2.3.3 Erleben der Stadt und ihrer Viertel
        • 5.2.4 Instituto Luisa Cardijn
      • 5.3 Unterschiede im Erleben von Stadt und Land
        • 5.3.1 Wetter und Klima
        • 5.3.2 Ernährung
        • 5.3.3 Ansprüche an Hygiene
        • 5.3.4 Ansprüche an das ästhetische Empfinden
        • 5.3.5 Körperempfinden
        • 5.3.6 Zeit- und Raumempfinden
        • 5.3.7 Einbindung in die Welt des Geldes
        • 5.3.8 Empfinden von persönlicher Sicherheit
      • 5.4 Der kommunikative Alltag der asesoras in Santiago
        • 5.4.1 Während der Arbeitswoche
        • 5.4.2 Am freien Tag
        • 5.4.3 Kontakt nach Südchile im kommunikativen Alltag
        • 5.4.4 Ausbrechen aus dem Alltag: Ferien in Südchile
      • 5.5 Der freie Tag: Ein Nachmittag mit Laura
      • 5.6 Einstellungen zu Santiago vor und nach der Migration
        • 5.6.1 Einstellungen zu Santiago vor der Migration
        • 5.6.2 Einstellungen zu Santiago nach der Migration
      • 5.7 Zusammenfassung der wahrgenommenen Veränderungen und identitäre Auswirkungen
  • III. Materialanalysen
    • 6 Die familiale Identität in den biographischen Erzählungen
      • 6.1 Die Nichtmigrantinnen
        • 6.1.1 Fallstudie 1 (Mirta und Carolina): Zurückgelassen im campo
      • 6.2 Die Migrantinnen
        • 6.2.1 Fallstudie 2 (Laura): Arbeiten für das uneheliche Kind in Südchile
        • 6.2.2 Fallstudie 3 (Roxana): Heirat in Santiago
        • 6.2.3 Fallstudie 4 (Irina): Wechsel in einen anderen Beruf
        • 6.2.4 Fallstudie 5 (Sra. Olga): la vieja nana de siempre
        • 6.2.5 Fallstudie 6 (Sra. Marisa): Trennung vom Partner
      • 6.3 Die Rückkehrerinnen
        • 6.3.1 Fallstudie 7 (Sra. Alejandra): Heirat im Süden
        • 6.3.2 Fallstudie 8 (Carla): Rückkehr aus Heimweh
        • 6.3.3 Fallstudie 9 (Mónica): Rückkehr aus familiären Gründen
      • 6.4 Diskussion
    • 7 Die regionale Identität als 'sureña' und 'campesina'
      • 7.1 Der chilenische Süden: Abgrenzungsversuche
      • 7.2 'sureña' als Eigen- und Fremdkategorisierung
        • 7.2.1 Fremdkategorisierung als 'sureña'
        • 7.2.2 Eigenkategorisierung als 'sureña'
          • 7.2.2.1 Raquel: 'sur' als geographische Orientierung
          • 7.2.2.2 Laura: 'sureña' und 'la gente sureña/del sur'
      • 7.3 'Campesina/gente del campo' als Eigen- und Fremdkategorisierung
        • 7.3.1 Fremdkategorisierung als 'huaso'
        • 7.3.2 Eigenkategorisierung als 'gente del campo'
        • 7.3.3 Eigen- und Fremdkategorisierung als 'de provincia'
        • 7.3.4 Zusammenfassung
      • 7.4 Die Ethnisierung des Arbeitsmarktes: Fremdkategorisierungen als 'sureñas', 'chilenas' und 'peruanas'
    • 8 Die soziale Identität als Hausangestellte in Santiago
      • 8.1 Die Identität sichernde Strategien
        • 8.1.1 Rolleninszenierung
        • 8.1.2 Rollendistanz
        • 8.1.3 Rollendevianz
        • 8.1.4 Kompensationsrolle
        • 8.1.5 Rollenwechsel
      • 8.2 Die Kategorisierung als 'asesora', 'empleada' oder 'nana'
        • 8.2.1 Fremdkategorisierung als 'asesora', 'empleada' oder 'nana'
        • 8.2.2 Eigenkategorisierung als 'asesora', 'empleada' oder 'nana'
        • 8.2.3 Weitere Eigenkategorisierungen: 'estar/trabajar en una casa'
        • 8.2.4 Die komplementäre Fremdkategorisierung der Arbeitgeberin
          • 8.2.4.1 Fremdkategorisierung als 'patrona' und 'jefa'
          • 8.2.4.2 Fremdkategorisierung durch implizite Nennungen
        • 8.2.5.Z usammenfassung Kategorisierungsverfahren
      • 8.3 Das Anredeverhalten zwischen Arbeitgeber und Hausangestellter
        • 8.3.1 Anrede der Arbeitgeber durch die Hausangestellte
        • 8.3.2 Anrede der Hausangestellten durch die Arbeitgeber
          • 8.3.2.1 Anrede mit tuteo
          • 8.3.2.2 Anrede mit voseo
          • 8.3.2.3 Anrede mit usted
          • 8.3.2.4 Fazit der Analyse der Anredeformen
    • 9 Der Wandel in der kommunikativen Kompetenz
      • 9.1 Die superación personal als Ergebnis der erweiterten kommunikativen Kompetenz
        • 9.1.1 Positiv beurteilter Persönlichkeitswandel
        • 9.1.2 Grenzen des Persönlichkeitswandels
      • 9.2 Veränderungen der kommunikativen Kompetenz
        • 9.2.1 Erweiterte Medienkompetenz: Das Telefonieren
        • 9.2.2 Ausdehnen des kommunikativen Aktionsradius
        • 9.2.3 Größere Direktheit im Umgang miteinander
      • 9.3 Arbeitskonflikte und ihre Darstellung im Gespräch
        • 9.3.1 Lohnerhöhung
        • 9.3.2 Streit mit der Arbeitgeberin und/oder der Kollegin
          • 9.3.2.1 Streit mit den patrones
          • 9.3.2.2 Streit mit der compañera de trabajo
        • 9.3.3 Entlassung oder Wechsel in ein anderes Haus
          • 9.3.3.1 Laura: Die Stilisierung zur guten Mutter
      • 9.4 Sprachwandel durch die Rückmigrantinnen?
    • 10 Zusammenfassung, Fazit und Ausblick
  • IV. Anhang
    • Bibliographie
    • Kartenmaterial
    • Verzeichnis der verwendeten Aufnahmen
    • Anmerkungen zum verwendeten Transkriptionssystem
    • Glossar der verwendeten Chilenismen

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